30.12.2007

28.12.2007

IT-Crowd vs. iTeam

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, das die IT-Crowd ins deutsche Fernsehen kommt. Die schlechte ist, das es Sat.1 macht.
Das deutsche Fernsehen kopiert ja gerne mal erfolgreiche Sendungen aus anderen Ländern, aber nur bei Sat.1 ist man konsequent und verwandelt jeden Quotenhit in ein komplettes Debakel. Und das iTeam* ist der Tropfen der dem Fass den Boden ins Gesicht schlägt. Das einzige was noch heil geblieben ist, ist die Titelmusik, der Rest ist einfach nur schlecht abgekupfert. Während man mit Moss und Roy beim Playstation spielen und Pizza essen über die Architektur eines neuen Supercomputer reden könnte, glaubt man Tom und Gabriel nicht einmal, das sie jemals einen programmierbaren Taschenrechner in der Hand gehabt hätten. Wo Jen gekonnt ihr technisches Unvermögen durch soziale Fähigkeiten überspielt, hat Sandy* nur eine Zahnlücke - und die auch noch unten. Ach, und Sky du Mont alias Bornholm* (Denholm) ist auch für die Tonne.

Wer sich die erste Folge des iTeam antuen möchte kann das hier tun. Leute mit gutem Geschmack klicken lieber hier und finden bei den Weblinks gleich die ganze erste Staffel.

*wer hat sich eigentlich diese bekloppten Namen ausgedacht?!

24.12.2007

Das 24. Türchen

Es ist geschafft. Der Gloegg@Bonn-Adventskalender öffnet sein letztes Türchen. Diesmal ohne Videos, Links oder ausschweifenden Texte. Ohne Flash-Games, ASCII-Art oder Gedichte.
Einfach nur: Frohe Weihnachten

23.12.2007

Das 23. Türchen

Das ist doch nicht zu fassen! Da bereitet man lange und mit viel Mühe den 23. Adventskalender-Post vor und dann wird eine Hälfte davon bei youtube entfernt. Dabei ist "Weihnachten bei Hoppenstedts" ein Klassiker von Loriot. So ein Heilig Abend, wie ihn Familie Hoppenstedt erlebt, wünscht man sich eigentlich immmer. Erst wird gegessen, nachher trägt der Sohnemann ein Gedicht vor, danach gibt es Geschenke und dann macht es BUMM und die Kühe fallen um.
Schämen sollen sich youtube und die rechtmäßigen Copyrightinhaber, das sie so kurz vor Weihnachten, das 2. Video gelöscht haben. Wie steh ich denn jetzt da, so kurz vor dem Höhepunkt des Gloegg@Bonn-Adventskalender, ganz allein, ohne Familie Hoppenstedt.

Warum macht es nichtmal BUMM und die Copyrightinhaber fallen um?

22.12.2007

Das 22. Türchen

Im 22. Türchen lasse ich mal die Hauptarbeit von anderen Bloggern erledigen.

Und ich, tja ... ich bin endlich wieder in der geliebten Leineweberstadt.

21.12.2007

Das 21. Türchen

Der Job des Weihnachtsmann ist durchaus angenehm. Man arbeitet nur an einem Tag im Jahr, hat eine ruhig gelegene Dienstwohnung, viele kleine Elfen, die die Hausarbeit erledigen und wie cool ist denn bitte eine fliegende Kutsche, die auch noch ordentlich Speed1 macht?
Aber die Ausbildung zum Weihnachtsmann ist alles andere als leicht, wie das folgende Video beweist:

1siehe Punkt 3: Link

PS: Das 21. Türchen bedeutet für den Gloegg den letzten Arbeitstag des Jahres. Ich freue mir!

20.12.2007

Das 20. Türchen

Jetzt hab ich im Geschenke-Post doch glatt das Selbstgemachte vergessen. So kurz vor Weihnachten muss natürlich etwas einfaches her, was aber trotzdem von Herzen kommen soll. Hier also die Kurzanleitung1 für Selbstgebasteltes:
  1. Mach ein Loch in einen Pappkarton.
  2. Steck deinen Müll in den Pappkarton.
  3. Lass sie den Pappkarton öffnen.
Die Anleitung zum Mitsingen folgt sogleich:

1Freie Übersetzung aus dem englischen.

19.12.2007

Das 19. Türchen

Wer noch ein bisschen Arbeitszeit bis zum Weihnachtsurlaub überbücken muss, kann sich mit eine paar kleinen Spielereien ablenken.
In diesem Spiel muss man dem Weihnachtsmann einen Kamin bauen, damit er den Weg vom Schornstein ins Wohnzimmer findet.
Hier kann man ihn mal so richtig weit katapultieren.1 (btw: Meine Highscore ist 350,4m)
Hier bewegt man sich auf dünnem Eis und hier kann man einen Weihnachtsbaum verzuhältern pimpen, indem man einfach alles was einem so einfällt, eintippt. Bisher habe ich folgende Begriffe gefunden:
kugel, mütze, stern, ring, girlande, lichterkette, kerze, keks, zucker, wurst, nase, pimp, stacheldraht, ständer, schnee, nano, disco, bier, laptop, cd, fernseher, papst, jesus, brot, geschenk, musik, handy, euro, eiszapfen, playboy, strip, knut, lametta, glitter, hobel, kohl. Mit 'Kerze an' und 'Kerze aus' kann man die Kerze auf dem Fensterbrett an und aus machen.

1Um dieses Spiel ohne Gehirnschäden zu überstehen, sollte man unbedingt FlashMute einsetzen.

18.12.2007

Das 18. Türchen

Ehrensenf hatte heute unter anderem den Pac-Man-Weihnachtsbaum in der Sendung1. Das doofe an dem Baum ist aber, dass man den nicht schmücken kann. Denn da gibt es ja schon tolle Sachen, wie z.B. den "World of Warcraft"-Kristall oder den aus recycleten Platinen hergestellten Baumschmuck.
Wem das mit den Bäumen und schmücken und Nadelrumsauerei zu anstrengend ist, kann sich ja einen Instant-Christbaum wachsen lassen. Einfach Wasser in die Petrischale und nach ein paar stunden erblüht ein Mini-Weihnachtsbaum.2

Der Brauch sich immergrüne Pflanzen ins Haus zu holen und diese mit allerlei Tüddelkram zu behängen, stammt übrigens aus Deutschland. Diese wurden von den Evangelen als Abgrenzung zu den Katholen, die ihrerseits zur Weihnachtszeit Krippen aufstellten, eingeführt.

1Den ich bereits gestern Abend entdeckt hatte -.-
2Für mehr Spaß im Labor tauscht man kurz nach Feierabend die Petrischalen der Kollegen aus und schaut am nächsten Tag in die vom kristallinen Wachstum überraschten Gesichter.

17.12.2007

Das 17. Türchen

Langsam sollten alle Geschenke gekauft sein. Wem aber noch immer die ein oder andere Geschenkidee fehlt, dem gebe ich hier gerne ein paar Ratschläge.
Da hätten wir die allseits beliebten MP3-Player für Sie (mit Lippenstift) und Ihn (als Krawattenspange). Für den sportlichen Jump&Runner gibt es den Pogo-Stick, mit dem er die Erde vor den Vorticons retten kann. Wer Probleme lieber mit dem Kopf löst, hat vielleicht Spaß an dem Sudokube. Für Leute die Weihnachten nicht ganz so ernst nehmen kann es auch gerne etwas Ausgefallenes sein, wie das kackende Rentier1. Gern gesehen ist natürlich auch Holzgeschnitztes, wie dieses Räuchermännchenroboterchen. Dem weiblichen Geek werden diese HTML-Ohrringe zusagen. Und wer nicht beschenkt werden möchte, bekommt einfach ein leeres Geschenk. Jetzt noch das passende Geschenkpapier und Weihnachten kann kommen.

1Was hat der kackende Santa eigentlich gegessen, das seine Kackebatzen rot und grün geworden sind?

15.12.2007

Das 15. Türchen

Nachdem gestern das vergangene Jahr beleuchtet wurde, wagen wir uns heute mal in die Zukunft. Was hat das Jahr 2008 zu bieten?
[Nostradamus-Mode]Und am ersten Tag des achten Monats wird sich die Sonne verdunkeln, sodass die Erde von Dunkelheit beherrscht werde und daraufhin die Welt von den Mächten des Bösen ins Verderbnis gestürzt werde.[/Nostradamus-Mode] - soll heißen, totale Sonnenfinsternis am 1. August.
Erstmal muss der Kalender wieder an die Wirklichkeit angeglichen werden, indem der Februar einen Tag geschenkt bekommt. Das verlängert natürlich auch das Jahr der Mathematik, das Jahr des interkulturellen Dialogs, das Jahr des Planeten Erde, das Jahr der Sprachen und das Jahr der Kartoffel.
Und als wäre der zusätzliche (Arbeits-)Tag nicht genug, fallen auch noch Christi Himmelfahrt und der Tag der Arbeit aufs gleiche Datum.
Mit dem 1. Januar gibt es auch ein paar gesetzliche Veränderungen. Das Briefmonopol der Post fällt und die Vorratsdatenspeicherung auch wird eingeführt. Eingeführt wird auch der Euro - und zwar auf Malta und Zypern. Und wer weiß, eventuell wird der Ölpreis ja auch auf Euro umgestellt. Und wo man sowieso dabei ist kann man dann auch noch von Barrel auf Hektoliter umstellen.
Im März bekommt Russland einen neuen Präsidenten - ich hoffe ja auf Garri Kasparow, nen Schachgroßmeister als Präsident wär doch mal cool, aber vielleicht taucht ja auch Gerhard Schröder auf und behauptet einfach er würde Bundeskanzler bleiben Präsident werden.
Das sportliche Highlight wird höchstwahrscheinlich die Euro 2008 in der Schweiz und Österreich. Und das ich diesmal keine Klausur am Tag nach dem Finale schreibe, so wie das bei der WM 2006 geschehen ist, freut mich besonders.
Für das Internet sage ich voraus, dass es (und alle die damit zu tun haben) wieder mal verklagt wird, daraufhin die Sinnlosigkeit dieser Klagen dort diskutiert wird, was den Klägern einen massiven PR-GAU beschert, aber trotzdem den Angeklagten finanziell schadet. Ich sag nur: Killerspiele vs. Jugendschutz, Arcor vs. YouPorn, Callactive vs. Niggemeier und call-in-tv.de, Wikipedia vs. Die Linke, Urheberrecht vs. MP3, MC Winkel vs. 'Mensch mit maximaler Hautpigmentierung'-Kalle.

Wer meint er könne mich wegen irgendwas in diesem Post verklagen, kann mich mal. Denn da halte ich das wie die Macher von South Park (John Doe und John Doe): "Verklagt mich doch! Verklagt mich doch alle!"

14.12.2007

Das 14. Türchen

Der Dezember ist ja die der Monat der Jahresrückblicke. Im Fernsehen empfängt Günther Jauch Gäste im Minutentakt, Yahoo und Google veröffentlichen Suchstatistiken und natürlich gibt es auch Jahresrückblicke in der Blogosphäre. Dann versuche ich mich mal zu erinnern, was das Jahr über so gelaufen ist:
Januar: Das 5. Semester ging zuende und die Studienarbeit wurde langsam lästig.
Februar: Im kurzen Monat wurde noch schnell eine Platine geplant, entworfen, geätzt, verdrahtet und getestet.
März: Die Semesterferien wurden zum erfolgreich Lernen benutzt und ein Kommilitone schrieb die beste Marketing-Klausur die die Professorin je gesehen hatte.
April: Das jährliche Familientreffen stand an und war sehr unterhaltend. Danach startete das Semester mit der Nummer 6.
Mai: Der Wonnemonat war voller Ereignisse. Unter anderem stand das Bewerbungsgespräch für mein Praxissemester an, ich startete dieses Blog, Schalke wurde nicht Meister und Lernen war auch wieder angesagt.
Juni: Die Studienarbeit wurde endlich zu Grabe getragen beendet, die letzte Vorlesung besucht und ich bekam holländische Streusel zum aufs Brot streuen.
Juli: Das Lernen machte sich wieder mal bezahlt, denn im Juli standen wieder mal Klausuren an. Und während die Eltern mit dem WoMo unterwegs waren, lebte ich wie Gott in Frankreich Gloegg in Bielefeld.
August: Der Mietvertrag für ein ansprechendes Loft in 1a-Wohnlage erreichte mich, aber ich hab dann doch das Wohnklo in der Tannenbronx genommen ;-). Die ersten Vorbereitungen für das Exil liefen an und das Projekt, welches die letzte Klausur ersetzte, nahm Gestalt an.
September: Umzug, 1. Arbeitstag, Start des 7. Semesters und Museenbesuche standen auf dem Plan im Besucherreichsten Monat.
Oktober: Gloegg wird ins Deutsche Museum geschickt, schreibt den Nerdigsten Blogeintrag des Jahres und holt zum akustischen Gegenschlag aus. Der krönende Abschluss war ein berauschendes Oktoberfest in heimischen Gefilden inkl. erstem RL-Treffen der blogerfahrenen Meike und dem Titelabgucker Gloegg.
November: Der Monat mit der größten Bierflasche ohne Bier. Aber lustige Gläser haben diese Bonner...
Dezember: month[12].getRückblick; -> "Could not open month[12]. Maybe still in use by other processes?"

12.12.2007

Das 13. Türchen

Heute ist der Tag des Luciafestes. Dieser wird vor allem in Schweden, aber auch in den anderen Skandinavischen Ländern gefeiert. Dazu gibt es allerlei Spezialitäten, wie z.B. lussekatter, Pfefferkuchen und Glögg. Glögg ist nämlich nichts anderes als die Kurzform von glödgat vin - Glühwein. Wer schon einmal mithilfe von Google1 herausfinden wollte, ob euer Lieblingsblogger *g* irgendwelchen Schweinkram im Internet hinterlassen hat, wird nach spätestens 10 Seiten mit Links zu Rezepten für schwedischen Glühwein die Suche abgebrochen haben. Mit ein paar Google-Hacks kann man noch eine Verbindung zur cm]{se-Homepage und ein paar Kommentare ausmachen, die Homepage ist aber nur noch im Google-Cache vorhanden.
Aber warum heißt denn der Gloegg nun eigentlich Gloegg?
Lange Zeit ist's her, in der 9. oder 10. Klasse2, da fusionierten zwei Bielefelder CS-Clans, aus [ICSF] und d.e.s wurde cm]{se3 und da wir sowieso alles neumachten, gaben wir uns auch neue Nicknames. Als Ideenfundgrube diente dafür die Preisliste eines Ökoladens, für den eines der Mitglieder jobbte. So wurden cm]{se Wattawalla, cm]{se Banockburn, cm]{se Xocoatl, cm]{se Rapadura, cm]{se BIO-Vollreisschleim, cm]{se Gloegg und viele andere erschaffen. Dieser Clan besteht nun schon seit geraumer Zeit nicht mehr, einige Mitglieder kehrten zu ihren vorherigen Nicks zurück, andere behielten ihre.
So also kam ich zu einem Nickname, den höchstwahrscheinlich niemand sonst hat. (Was unheimlich praktisch ist, denn so ist mein präferierter Username auf den meisten Seiten im Netz noch frei.)


PS: Dem der meinen Nickname inkl. Clan den ich vorher hatte rausfindet, spendier ich einen Glühwein.

1Google ist fast ein Anagramm von Gloegg ;-)
2Man fühl' ich mich auf einmal alt...
3Das ]{ ist übrigens ein stilisiertes K.

Das 12. Türchen

Dies ist die Mitte des Gloegg@Bonn-Adventskalenders.
I wonder where that fish has gone.

11.12.2007

Das 11. Türchen

Auch das IRC bleibt von Weihnachten nicht unberührt...

#1961
<bennybenson> heut is ma wieder so richtige chat flaute
<bennybenson> ned nur hier...überall...tztztz
<bennybenson> die sollen mal wieder von ihrem Weihnachtstrip runterkommen
#9920
<misterx> weist du schon das weihnachten heuer an an freitag ist?
<soil> hoffentlich fällts ned auf an 13.
#27660
<@ixs> uebermorgen kommt der weihnachtsfuzzi mit dem knecht rootrecht.
#74065
<Enoch> nem Kumpel war gestern auf'n Weihnachtsmarkt
<Enoch> is grad am Stand mit den in Schokolande getunkten Bananen
<Enoch> Steht da ne Mutter mit Kind und das Kind ganz laut
<Enoch> "Guck mal Mama das sieht aus wie das was du im Nachttisch hast"
<sturmflamme> hammer


alle via GBO

10.12.2007

Das 10. Türchen

Es geht einfach nicht. Ist absolut unmöglich. So sehr man es auch versucht. Irgendwann passiert es einfach. Und das sogar jedes Jahr - immer und immer wieder.
Und weil sich auch der Gloegg@Bonn-Adentskalender nicht dagegen wehren kann, gibt es heute Platz 44 der deutschen Charts:

09.12.2007

Das 9. Türchen

Zum Advent ein Gedicht:

Advent
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s' ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.

(Vicco von Bülow alias Loriot)

08.12.2007

Aus aktuellem Anlass

Mal abgesehen von dem aberwitzigen Werbespot für Virtualisierung ... Ich brauche dieses T-Shirt!

Das 8. Türchen

Bereits gestern Abend lief auf RTL II der Weihnachtsklassiker "Schöne Bescherung". Und heute wird er um 15:15 Uhr wiederholt. Erst mit diesem Film fängt für mich die Weihnachtszeit offiziell an1. Die Geschichte des Pechvogel Clark Griswold ist voller Gags die bis an die Schmerzgrenze reichen, diese aber nicht überschreiten.

Die Weihnachtsbeleuchtung2 des Hauses ist übrigens ganz und gar nicht kompatibel mit der Aktion die später am Tag stattfinden soll. Über die man ja mutmaßt, dass sie das Stromnetz lahmlegen wird.

1Und nicht schon im August, wenn die Lebkuchen im Supermarkt ausgepackt werden!
2Die mit ihren 25.000 importierten italienischen Glühbirnen fast an diese hier heranreicht.

07.12.2007

Ja ne is klar

Es ist schon wieder passiert. Diesmal auf dem Weg von der Haltestelle zum Arbeitsplatz. Kaum mache ich einen Schritt vor die Überdachung der Haltestelle, wird aus Nieselregen ohne Vorwarnung ein monsunartiger Wolkenbruch. Sobald ich das Treppenhaus erreicht hatte war der Niederschlagslevel wieder auf Sprühregen gefallen.
Zum jetzigen Zeitpunkt scheint hier sogar die Sonne und der Himmel ist fast frei von Wolken.

Das 7. Türchen

Das Wetter lässt momentan ja etwas zu wünschen übrig. Nicht warm, aber auch nicht richtig kalt und zwischendurch etwas Regen. Glücklicherweise gibt es ja das Internet, dort kann man alles über Wetterkontrolle1 erfahren sich lustige Schneeflocken basteln.
Hier geht das schon länger, aber, wie ich finde, immer noch sehr schön,
Hier sogar in 3D und mit Rotation und
Hier kann man lernen wie man das mit Schere und Papier macht.
Viel Spaß beim Basteln.

1Auf dieser Seite kann man auch erfahren, warum HIV nichts mit AIDS zu tun hat und gleichzeitig so "Elektro-MüllZapper" kaufen, mit denen man ohne Anstrengung 30 Kilo abnimmt "[...]Krebs, AIDS, Schnupfen, Lupus, Mueckenstichen, Malaria, PMS, Yuppie-Grippe und dergleichen[...]" behandeln kann.

06.12.2007

Das 6. Türchen

Zum Nikolaustag was zu basteln:
Man braucht:
eine USB-Festplatte
ein oder zwei Orangen*
ein wasserdichtes Behältnis mit guter Wärmeleitung
Jetzt isst man die Orangen* und tut die Überreste (am besten ein paar Orangenspalten* übriglassen) in das Behältnis. Das Ganze stellt man dann auf die eingeschaltete USB-Festplatte und fertig ist das Weihnachtsraumdeo.

Unabsichtlich habe ich das heute morgen gemacht und wurde Abends angenehm vom Orangenduft* überrascht. Werde das aber doch gleich lieber entsorgen, weil ich befürchte, das der Duft nicht lange weihnachtlich bleibt.

Wünsche einen frohen Nikolaustag.

*Clementinen gehen wahrscheinlich auch

05.12.2007

Das 5. Türchen

"Ja ist denn heut scho Weihnachten?" - Die Antwort auf diese Frage gibt es nun täglich als RSS-Feed:

Bereitgestellt wird dieser Service von dieser Seite.

04.12.2007

Das 4. Türchen

Heute ist es wieder soweit! Im Fachbereich 2/3 der FH Bielefeld findet die 19. Feuerzangenbowle statt.
Leider kann ich dieses Jahr nicht teilnehmen und mir die S/W-Originalfassung aus dem Jahre 1944, abgespielt von einem Ernemann VIIIb-Projektor, anschauen.
PS: Becher nicht vergessen!

03.12.2007

Das 3. Türchen

Der Weihnachtsmann hat ausgedient:

Vote Chris Christmas Rodriguez to replace Santa this Christmas.
Der hat auch nen viel besseres MySpace-Profil als der mit dem dicken Dicke mit dem Sack

02.12.2007

Das 2. Türchen

The Hoff singt zum ersten Advent "Stille Nacht, Heilige Nacht" (und zwar auf deutsch und ohne betrunken zu sein):

Na dann einen schonen Advent und Frohe Whynakten!

01.12.2007

Das 1. Türchen

Der Gloegg@Bonn-Adventskalender ist hiermit eröffnet!

_...._
.' '.
/ _ _ \
| O O |
; ; .-;-.
\ '--' / /\.7./\
.-. '. .' .-./\/ )/
(_ \ ) ( / _)/ `
\ '-' '-' /\/
'. () .'\/
| | |/
| () |
; ;
| () |
; /\ ;
_ / / \ \ _
jgs / ` .' '. ` \
\___.' '.___/

Noch mehr besinnliche ASCII-Art gibts hier: Link (Vorsicht! Animierte GIFs und Sternhintergrund)

30.11.2007

TGiF!1

So könnte der Freitag ruhig öfter ausklingen. Ab 14:00 Uhr sitzen alle am Konferenztisch, es wird ein wenig über die anstehenden Aufgaben und Pläne erzählt und statt Notizblöcken und Laptops gibt es Chips und Bier Kölsch. Das Unterhaltungsprogramm diesmal bestand zwar aus einer internen "Schulung", diese war aber locker und Freitag-Nachmittag-Kompatibel gestaltet.
So startet man gerne ins Wochenende...

1Thank God it's Friday!

29.11.2007

Aus aktuellem Anlass

Zur Arbeit mir der 0b111111 gefahren. Im Supermarkt Schließfach 42 benutzt und für 3,14 € eingekauft. Anschließend 128 Zeichen gebloggt. (Ohne Space)

26.11.2007

Ich brauch Stoff

Nachdem ich schon im letzten Monat den letzten Potter auf deutsch durchgelesen hab, brauch ich langsam mal wieder neuen Lesestoff. Ich wäre durchaus bereit für ein Machwerk oder eine Reihe mit mehr als 1000 Seiten, könnte mich aber auch mit kürzerer Lektüre anfreunden. Das Problem ist nur, ich weiß überhaupt nicht was grade angesagt bzw. lesenswert ist. Und da Amazon zwar haargenau weiß, wann ich welchen Artikel gesucht, angeschaut und gekauft habe, aber daraus keine vernünftigen Empfehlungen bastelt, kann mir der große Onlinebuchverticker auch nicht helfen.
Vielleicht hilft mir ja das Web 2.0 - Ich schreib hier einfach mal die Bücher auf die ich gut fand und ihr könnt mir in den Kommentaren Tipps geben. Falls es sowas schon als Webcommunity gibt, wo man Bücher diggt, Autoren taggt und Content abonniert, könnt ihr mir gerne den Link trackbacken.1
Kommen wir nun zur Liste von Büchern die der Gloegg mit Freude gelesen hat:
Sterntagebücher - Stanislaw Lem
Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams (inkl. des fünften Bandes, der vierteiligen Trilogie)
Harry Potter - Joanne K. Rowling
Vollidiot - Tommy Jaud
Otherland - Tad Williams
Jede Menge Ärger. Big Trouble; Tricky Business - Dave Berry
Spieltheorie für Einsteiger - Avinash K. Dixit und Barry J. Nalebuff
Albions Traum - Roger Norman
Unemotion - Leonardo Wild
Das Jesus-Video - Andreas Eschbach
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde; In 80 Tagen um die Welt - Jules Verne
Das Universum in der Nussschale; Eine kurze Geschichte der Zeit - Stephen Hawking
Das große Heft*; Der Beweis; Die dritte Lüge - Agota Kristof
Anleitung zum Unschuldigsein - Florian Illies
Herr der Ringe - J.R.R. Tolkien

Zwar nicht mit Freude gelesen, aber dennoch für gut befunden:
Die Räuber* - Friedrich Schiller
Nathan der Weise* - G.E. Lessing

Ich bin mal gespannt was da rauskommt.

1Man sind das viele Buzzwords in einem Satz.
*war Pflichtlektüre im Deutschunterricht und wurde erst mit Abstand zur Klausur für gut befunden.

25.11.2007

Partytime

Das Wochenende war eine große Party. Am Samstag wurde der Geburtstag meines Kommilitonen ausgiebig gefeiert, inklusive einem isotonischem Alkoholmixgetränk1, dem Bönnsch und großem Bierdeckelallerlei2, aber ohne rotem Pferd.
Und kaum bin ich am Sonntagabend wieder im Wohnheim, wartet auch schon die nächste Party auf mich. In der Gemeinschaftsküche wartete bereits eine kleine Delegation Mitbewohner, denn es war zur Versammlung gerufen worden um endlich mal die besagte Küche zu reinigen. Und keine 10 Minuten später war die Putzparty im vollen Gange. Nun blitzt glänzt strahlt ist die Küche nicht mehr ganz so abschreckend. Mal schauen wie lange das anhält...

1Die Brauer müssen da irgendwas verwechselt haben beim Bierbrauen...
2Dazu gehörte das Bauen und Abreißen von bis zu achtstöckigen Bierdeckelhäusern, einer Bierdeckelschlacht, sowie dem lustigen Mund-zu-Bierdeckel-zu-Mund-Beatmungs-Ringelpiez.

19.11.2007

Sparmaßnahmen

So eine Gummidichtung kostet ja auch. Und wenn man das mal hochrechnet auf die ganzen Fenster die so ein Wohnheim hat. Und dann müssen die ja auch ständig erneuert werden.

So oder so ähnlich könnte es bei der Kostenplanung für mein Wohnheim geklungen haben. Damals gab's wahrscheinlich auch noch keine Klimaschützer. Jedenfalls habe ich meine Heizung auf volle Pulle um das Zimmer auf Temperatur zu halten. Das Resultat davon ist jedenfalls, dass es meine Beine unterm Schreibtisch schön muckelig haben, während es meine Arme und alles was sonst noch oberhalb der Schreibtischkante verweilt, ein wenig fröstelt. Aber mir soll es egal sein, ich zahle zum Glück keine Nebenkosten, ist hier quasi Flatrate-Wohnen. Und als Mann bin ich eh am Klima schuld - Ich fahre große Autos ohne auf Tempolimits zu achten1, verdiene mehr meine weiblichen Kollegen2 und esse mehr Fleisch als Gemüse.3 Allerdings schiebe ich einfach mal die Schuld am Klimawandel auf die Krebsmenschen.

1Das Fahrzeug, mit dem ich täglich fahre ist tatsächlich größer, und auf die Tempolimits achte ich da auch nie.
2Da ich momentan keine weiblichen Kollegen habe und ich etwas verdiene, kommt meine vulkanische Logik zu dem Ergebnis, das ich mehr Geld verdiene als meine Kolleginnen.
3Unter der Annahme "Fleisch ist mein Gemüse" esse ich viel Gemüse...

18.11.2007

Einbruch mit Ankündigung

In Anbetracht der Sammelwut der Stasi 2.0, des Bundestrojaners und den Bestrebungen des W. Schäuble [nennen wir ihn lieber] Wolfgang S. das Grundgesetz etwas sehr freizügig zu interpretieren, kann einem schon mal das Kinn runterfallen oder die Sprache verschlagen oder das Fürchten lehren. Insbesondere wo doch die Heimatstadt des deutschen Datenschutzes auch meine Heimatstadt ist. Immerhin werkeln da padeluun und Rena Tangens eifrig für den FoeBud.
Doch während anderswo noch protestiert wird, ist man hier in Bonn schon einen Schritt weiter, denn morgen wird ohne eine wirkliche Einwilligung1 meinerseits, mein Zimmer ohne mein Beisein geöffnet und inspiziert. Man wolle gucken, das ich keine Kakerlaken züchte oder gefährliche elektrische Experimente durchführe.
Ich werde jedenfalls gleich alles fotografieren, das Kleingeld abzählen und meinen Rechner sichern.

1In den Mietbestimmungen ist da bestimmt so'n verklausulierter Absatz, aber das heißt ja noch lange nicht, dass das auch wirklich so rechtens ist.

17.11.2007

Sturkopf

Mein Gehirn ist nen ziemlich sturer Esel. Wenn das nicht arbeiten will, dann macht es das auch nicht. Ich bin heute zu allem gekommen was nur geringe Beteiligung von ihm erforderte oder wo sich das Kleinhirn einmischte, um den Organismus im grünen Bereich zu halten. Aber kaum sitze ich am Rechner um ein bisschen zu programmieren, meldet es sich ab und lässt sich erst nach einer Zwangspause reaktivieren. Verdient hätte es sich die Pause, immerhin hat es eine arbeits- und vor allem denkintensive Woche hinter sich.
Jetzt ist es schon wieder passiert - Keine Viertelstunde am bloggen und schon ist's vorbei mit den Gedanken.1 Naja, ich werde ihm den Gefallen tun und ihm nun etwas Ruhe gönnen, immerhin muss morgen auch noch 'nen Bericht geschrieben werden.

1Insert Joke about synapses joining the GDL here.

12.11.2007

Blauen Weihnachtsmännern darf man nicht trauen

Blaue Weihnachtsmänner. Also nicht rote, sondern blaue Weihnachtsmänner. So stehen sie grinsend in der hiesigen Einkaufspassage und wollen nur mein Bestes. Sie wollen mich zum Konsum bei den, ebenfalls in blau gehaltenen, Geschäften anregen. Aber blaue Weihnachtsmänner schaffen das einfach nicht. Blaue Weihnachtsmänner sind einfach keine echten Weihnachtsmänner. Das lernt man doch in jeder Fernseh- bzw. Cartoonserie, wenn eine Figur auf einmal die falsche Farbe hat, dann ist sie entweder von den Bösewichten hypnotisiert, durch einen Doppelgänger ersetzt, unter Kontrolle gebracht oder sonstwie verändert worden und verrichten fortan nur noch Böses bis sie sich selbst, von den restlichen Guten, aufgrund eines Fehlers der Bösen oder sonstwie retten konnten und wieder die richtige Farbe haben.1
Jedenfalls darf man blauen Weihnachtsmännern nicht trauen und schon gar nicht etwas von ihnen annehmen. Und so werden die feilgebotenen Prospekte, auf den an die blauen Weihnachtsmänner aus Plastik angebrachten Prospekthalter, einfach von mir dort liegengelassen.

1So geschehen in Superman 3, Simon the Sorcerer 4 und jeder (und damit meine ich wirklich jede) Zeichentrickserie die jemals zwischen 5 Uhr und 11 Uhr auf einem deutschen Privatsender gelaufen ist.

08.11.2007

Rauchzeichen

Heute wurde die Mittagspause nicht von gerufenen "Mahlzeit"-s eingeleitet, sondern von den Rauchzeichen der Büroküchenmikrowelle. Die hatte nämlich keine Lust mehr die Nudeln eines Kollegen zu erwärmen und tat dies stattdessen mit seinen Schaltkreisen und Plastikteilen. Trotz der anschließenden Sturmlüftung des Büros blieb der Eau'dé'Plastíc1 noch den ganzen Tag erhalten. Aber zum Glück musste nicht evakuiert werden und auch die Nudeln konnten dank der Mikrowelle des Nachbarbüros doch noch erwärmt werden. Beim anschließenden Essen wurde dann darüber gewitzelt, dass man die nächste Mikrowelle doch nicht von WBoning67 bei eBay ersteigert...

BTW: Soeben die 2. Jägermeistertasse abgestaubt. Diesmal hab ich mich auch nicht lumpen lassen und puren Jägermeister ausgewählt. Den gibt's zwar eigentlich nur ohne Tasse, aber das Jägermeister-Promotion-Team war in Geberlaune.

1Eventuell war's auch Lösungsmittel No.5

07.11.2007

Aus aktuellem Anlass

Spülmittel - 3,99
Spülbürste - 2,49
Spülschwamm (3er-Pack) - 1,49
Merken das der Fleck zum Muster des Tellers gehört - unbezahlbar

Geschmacksverirrungen

"Ja, solche Qualität gibt es heutzutage nicht mehr." - "Ja, und diese geschmiedeten Verzierungen." - "Das sieht so nach 60er Jahre aus."
Heute in der Bahn unterhielten sich zwei Herren über ein Schmuckstück, die der eine irgendwo aufgelesen hatte. Das Schmuckstück war eine abgrundtief hässliche Lampe, die schon angefangen hatte zu Rosten und wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft einen Hausbrand auslöst. Aber das hielt die beiden nicht davon ab über die Qualität und Schönheit dieser Lampe zu schwärmen.
Mir ist es sogar gelungen unerkannt ein Foto von dem Unikat zu schießen:

Ist leider unscharf geworden und das Gelb der Leuchten war viel dreckiger dunkler.
Und als ob das noch nicht genug Geschmacksverirrung für einen Tag war, hab ich im Supermarkt ein Heißgetränk geschenkt bekommen. Ich hatte dabei die Auswahl zwischen Jägermeister mit Kakao und Jägermeister mit Capuccino und bin jetzt eine Erfahrung reicher - Jägermeister mit Kakao geht garnicht. Wenigstens durfte ich die formschöne Tasse behalten:

05.11.2007

Wenn der Führer spricht...

Manchmal Desöfteren Häufig fällt in den S-Bahnen in Bonn das 'elektronische Haltestellenansage inklusive Ausstiegsrichtungs'-Fräulein aus. Dann muss der Zugführer1 diese Aufgabe übernehmen. Und meistens hat er dazu keine Lust, murmelt die Haltestelle ins Mikro und alle Fahrgäste blicken trübe vor sich hin.
Heute morgen war das Ansagefräulein jedoch in bester Verfassung und gab jede Haltestelle rechtzeitig mit klarer Stimme bekannt. Als sie dann "Ramersdorf ... Endstation ... Fahrgäste bitte aussteigen" durchsagte, stand ich auf und ging zur Tür, doch kurz bevor diese aufging, meldete sich der Zugführer außerplanmäßig zu Wort und verkündete fröhlich: "Raameeersdoorf ... Eeeendstaaatiooon ... Auuufsteehheen und Auuussteigeeen!" - Und mit sofortiger Wirkung war auf den Gesichtern einer ganzen Zugladung Leute ein Lächeln zu sehen. Einige Fahrgäste, die sich vorher noch nie gesehen hatten, fingen sogar an darüber zu mutmaßen, was wohl der Grund für die heitere Durchsage war.

1oder die Zugführerin.

03.11.2007

Weltmännertag

Mein männlicher Tag:
  1. Lange auf dem Klo gewesen
  2. Schwere Sachen geschleppt
  3. Mich um den Dreck gekümmert
  4. Die Luft zum stinken gebracht
  5. Ein Totes Tier erhitzt
  6. Mich mit Abschaum rumgeschlagen
  7. Die Hände schmutzig gemacht
Mein nicht ganz so männlicher Tag:
  1. um dort zu putzen
  2. den Einkauf reingetragen
  3. den Müll rausgebracht
  4. Die Putzmittel duften nicht nach dem was sie versprechen
  5. Abendessen gemacht
  6. den Abwasch gemacht
  7. Die Reste vom Abendessen für morgen eingetuppert
Nächstes Jahr muss das besser werden...

31.10.2007

I like turtles1

Montag 14:02, ein Gelfügelhof irgendwo in JWD - Patient 0 erreicht den kontaminierten Bereich. Während der Besprechung zur neuen Software werden frittierte und gezuckerte Brötchen gereicht, die mit einer glibberigen roten Substanz gefüllt sind2. Auf der Fahrt nach Hause treten bereits erste Symptome auf: Desorientierung, erhöhter Taschentuchverbrauch und leichte Kopfschmerzen. Gegen Abend verstärken sich die Symptome und Patient 0 fällt in ein leichtes 8-stündiges Koma. Am nächsten Morgen ist Patient 0 bereits zu schwach um seiner Arbeit nachzugehen und versucht mit einem Kilogramm Clementinen und Eukalyptussalbe seinen Zustand zu bessern. Mittwoch 08:50, S-Bahn-Haltestelle unweit der Wohnung von Patient 0 - Patient 0 begibt sich, seines Schicksals unbewusst in die Nähe großer Menschenmengen. 09:20 - Patient 0 verlässt mit ca. 20 anderen Personen die S-Bahn und ihn überkommt ein immer größer werdendes Verlangen - gerade noch Rechtzeitig bekommt seine menschliche Seite die Kontrolle über ihn. 09:25 - Die Playlist des MP3-Players erreicht Michael Jackson - Thriller3 und Patient 0 kann sich nicht mehr gegen den Virus in ihm wehren, seine Augen werden glasig, er hebt die Arme und verlangsamt seine Geschwindigkeit. 09:26 - Patient 0 setzt mit einem lauten Geräusch tausende Sporen des Virus frei, die Menschen in seiner direkten Umgebung stören sich nicht weiter an dem fatalen Ereignis und gehen unwissend, das sie die nächsten Opfer sind, ihres Weges.*

1direktyoutube
2Möglicherweise mit Vogelgrippe infiziertes Vogelblut
3direktyoutube
*Eigentlich hab ich mir nur am Sonntag auf dem kalten Bielefelder Bahnsteig ne fiese Erkältung zugezogen...

28.10.2007

Westfälische Folter

Nach 8 Wochen in Bonn habe ich bereits einen eindeutigen Sieger in Sachen die mich hier stören gefunden. Das ist nicht die schlechtgeputzte Gemeinschaftsküche, nicht die schwankende Temperatur des Duschwassers und keinesfalls die Arbeit. Es ist auch nicht die steinerne Matratze und auch nicht die schlechte Wohngegend oder die dünnen Wände die mich von lauten Nachbarn trennen. Das was mich wirklich quält, ist der wöchentliche Praktikumsbericht. "Nur" 1-2 Seiten soll er lang sein, aber selbst mit dickem Titel und ausführlicher Quellenangabe kommt meistens nur eine Seite raus. Das liegt zum einen daran, dass ich Software entwickle statt Superbösewichte zu bekämpfen oder die Welt vor verrückten Wissenschaftlern zu retten. Andererseits habe ich bereits in meiner schulischen Laufbahn Aufgaben meist mit kurzen, auf den Punkt gebrachten Texten gelöst. Jedenfalls war ich meistens der Meinung, alles erschöpfend erläutert zu haben, während meine Lehrer sich meist etwas mehr Text wünschten.

Vielleicht fehlt mir als Westfale einfach ein Gen für ausschweifende Texte.

Anzahl d. Wörter: 157

23.10.2007

Gedankeninterrupt

Wenn die Gedanken zu schnell springen.

program readEmail;
var
  email e;
  string s, betr;
begin
  e := emails.getNextUnreadMail;
  s := e.getBetreff;
  betr := translate(s);
  analyze(betr);
  markAsJunk;
  returnToWork;
end;
----------------------------
c:>run readEmail

#Analyzing Email
#Betreff: We are here for you penis
#Translating "We are here for your penis"
#Translating done
#Betreff: "Wir sind hier wegen ihrem Penis"

##Program interrupted
##entering Interrupt-Routine
##Nerdflag is set

WTF?!!!!einseinself
Die sind hier wegen meinem Penis?!
Was hat er dieses mal angestellt?
##IRQL_LESS_OR_EQUAL Press Ctrl+Alt+Del to reboot

Sorry für die Nerdlastigkeit...

22.10.2007

Pwned by Sun

Heute auf dem Heimweg:
Eigentlich stand mir die Sonne im Rücken, aber Dank der verplexiglasten Haltestelle gab es keinen Winkel wo man nicht geblendet wurde.
Ich wollte eigentlich noch nen besseres Foto machen, aber kurz nach dem Foto stellten sich drei Grazien zwischen mich und den Blendpunkt, natürlich so geschickt, dass mich trotzdem die volle Blendkraft traf.

20.10.2007

Nightwash

Wie kommt man dazu in einem Wohnheim mit über 300 Parteien1 nur 5 Waschmaschinen bereitzustellen?
Heute war ich bereits drei mal im Waschkeller nur um festzustellen, dass alle Maschinen belegt waren. Einmal habe ich einen Mitbewohner dabei erwischt, als er grade drei Maschinen anwarf. Soweit ich weiß kann man mit einer Mensa-Card™ nur eine Maschine gleichzeitig betreiben und normalerweise bekommt man nur eine.
Glücklicherweise ist mein Weg zum Waschkeller nicht allzuweit, sodass ich mal eben gucken kann ob eine Maschine frei ist. Müsste ich dafür immer aus dem 12. Stockwerk anreisen, wäre ich ziemlich schnell ziemlich angenervt.
Ich werde gleich nochmal einen Versuch starten, sollten immer noch alle Automaten belegt sein, verlege ich meinen Waschgang in die Nachtstunden.

1also so um die 300 bis 350 Personen.

19.10.2007

Bilanz: Identifikation

Trotz der relativ gleichen Einwohnerzahl gibt es doch ein paar kleine Unterschiede zwischen Bielefeld und Bonn. Dieses Mal: Identifikation
Damit sich die Bürger mit der Stadt identifizieren, spielen manche Städte solange mit Worten, bis ihr Name darin vorkommt, aber Bonn hat das irgendwie übertrieben:
  • Bonnjour
  • Bonnanza
  • Bonnaparte
  • C'est le Bonn
  • Bonngout
  • etc.
Anscheinend wollte da jemand Bonn einen französischen Flair geben, aber der Post-Tower ist halt nicht der Eiffelturm und übrig bleiben nur ein paar Wortspiele, die irgendwie merkwürdig klingen.
Bielefeld hat, soweit ich weiß, nur den ÖPNV in MoBiel umbenannt und ist damit im deutschen Sprachraum geblieben, was wesentlich verträglicher aussieht.1

Und dann hat Bielefeld auch noch ein paar schöne Aliase wie z.B. Leineweberstadt, Puddingtown, Heim der Arminen und natürlich "Die freundliche Baustelle am Teutoburgerwald". Bonn kann man höchstens als Anhängsel von Köln oder Ex-Bundeshauptstadt betiteln.

1Mit Pseudo-Rechtschreibfehlern kann man ja auch Bier verkaufen (Natürlich Vrisch, GrillVest, Veiern ohne Ende)

17.10.2007

Fragestunde

Ich hab heute mal seit langem wieder ins Log geschaut - und bin fast hinten rüber gefallen. Da bitten Leute das allmächtige allwissende Google um dringende Hilfe und das Google hat nichts besseres zu tun, als sie auf mein Blog zu schicken.
Um den armen Leuten zu helfen, werde ich versuchen ihre Fragen zu beantworten.
Frage wie geht icq gruppenunterhaltung
Antwort Soweit ich weiß, garnicht. Zumindest nicht mit der aktuellen 6er Version. Ich glaub in der 4er gabs mal so eine Funktion, aber dafür müssen auch alle Teilnehmer diese Version haben.

Frage vorhaut geht von selbst immer zurück warum
Antwort Da hat wohl einer die hier erwähnten blauen Pillen gekauft. Ich rate von der Einnahme ab, sofern nicht eine Person in der Nähe ist, die willens ist dabei zu helfen, die Vorhaut in den Urzustand zurückzuversetzen.

Frage wo muss ich mich anmelden um beim pornofilm mitspielen
Antwort Dafür kann man sich anmelden? Schätze aber eher, das du die Dienstleistung dieser jungen Bloggerin suchst. Die hat auch nix dagegen, wenn da ne Kamera mitläuft.

15.10.2007

Verbrannte Luft

Von nebenan erklingt grade Musik mit Migrationshintergrund auf einer unangenehmen Lautstärke. Zur Abwehr konnte ich nur ein Flippers-Album finden, aber das muss jetzt quasi als Verbrannte Luft-Taktik eingesetzt werden1.

Update: Taktik hat gewirkt. Musik hat aufgehört, aber dafür bluten meine Ohren. Sollte der Nachbar jedoch mit dem Lautstärkeregler spielen, habe ich vorgesorgt: "Gnadenlos Deutsch Mallorca 2007" - Ich glaube aber, das mir kurz nachdem ich auf Play gedrückt habe der Kopf explodieren wird.

1Denn die Luft, die einmal von den Flippers in Schwingungen versetzt worden ist, sollte man nicht mehr einatmen, die kann man nur noch verbrennen.

13.10.2007

Lebensweisheiten zum drunterlegen

Wegen dem heute sechs davon im Supermarkt gekauft. Im Blumengeschäft von Verkäufern ausgelacht worden als ich diese verlangte. Zurück im Supermarkt in der Grabbelkiste fündig geworden und mit Lebensweisheiten belohnt worden.

inspiriert vom textspeier

11.10.2007

Bakterienlebensraum mit USB-Anschluss

Sollte jemanden mal diesen Text in einem Kreuzworträtsel lesen, dann ist die Antwort: Meine Tastatur. Denn die entspricht 449 Toilettensitzen. Zumindest wenn es nach der Anzahl der Bakterien geht, die auf ihr leben.2,247,000How Many Germs Live On Your Keyboard?
Zum Glück gibt es diesen Test nicht für Gemeinschaftsküchen, dann hätte die auf meiner Etage bestimmt die Highscore.

09.10.2007

Falsche Studenten

Die letzten Tage ging mir desöfteren immer wieder ein Gedanke durch den Kopf.
Im StudiVZ sind ja nicht nur Studenten angemeldet, sondern auch Freunde von Studenten, die vom StudiVZ gehört haben und dreist genug waren sich dort anzumelden. Ist ja auch ok, so vergesse ich wenigstens deren Geburtstage nicht mehr und manchmal laden die ja auch ganz lustige Bilder hoch.
Aber zurück zu meinem Gedanken, der da lautet: Melden sich falsche Studenten eher mit der Uni oder mit der FH1 der jeweiligen Stadt an?
Und wie sich das für ein so Web2.0-mäßiges Blog gehört, kann man gleich oben rechts darüber abstimmen und in einem Monat werden wir die Antwort wissen.2

1oder an einer der anderen Hochschulen der Stadt.
2Vorrausgesetzt es verirren sich möglichst viele falsche Studenten des StudiVZ hierher. Und damit das auch geschieht, nenne ich hier einfach mal die momentan meist gesuchtesten Begriffe der StudiVZ-Suche:
Handy
Bikini
Online Radio
DVD

Niedere Arbeit

Wie gut wenn man Praktikanten in der Firma hat. Denn dann muss man die Prospekte für die Messe nicht selber falten. Doof nur, wenn man selbst der Praktikant ist. Dann hat man nämlich keinen mehr unter sich, dem man die Arbeit weiterreichen könnte. So musste ich heute wohl oder übel zum ersten Mal die Arbeit eines Praktikanten erledigen.

Naja, es waren nur Prospekte für ne halbe Stunde Falzspaß...und das war sogar ne nette Abwechslung zu meiner anderen Aufgabe, dem ausarbeiten eines Pflichtenheftes, womit ich den ganzen restlichen Tag verbracht habe.

05.10.2007

Wurm drin

Im heutigen Tag steckte irgendwie der Wurm drin. Es fing alles ganz harmlos damit an, das meine Bahn ausfiel, was nichts besonderes ist, denn ab und zu fällt hier mal ne Bahn aus. Weiter gings dann damit, das ich irgendwie nicht ans Arbeiten kam. Zuerst dachte ich ja das liegt an dem niedrigem Blutzuckerspiegel, aber nach dem Mittag wurde das nicht viel besser - eher schlechter. Irgendwie schleppte sich alles dahin und meine Hand schleppte den Mauszeiger immer öfter Richtung Feedreader oder E-Mail-Client1. Und der Nachhauseweg verlängerte sich auch um ein paar Minuten, da auf meiner Strecke natürlich fünf S-Bahnen ausfallen mussten2.

1Ich hab nicht nur E-Mails gelesen, nen bisschen produktiv war ich schon, aber das waren heute keine 100%.
2Doofe streikende Zugfahrer...

03.10.2007

Deutsches Museum

Eben jenes wurde eindeutig als bevorzugtes Ziel gewählt und genau dahin hab ich mich auch heute mittag aufgemacht. Wie so viele Museen in Bonn, hat auch das deutsche Museum eine S-Bahn-Haltestelle, aber entgegen dem Haus der Geschichte oder Museum König, ist die Haltestelle nicht wirklich in der Nähe des Museums. Und der 5-minütige Fußweg (laut Homepage) entpuppte sich als 15-minütiger Weg.1
Bereits vor dem Museum steht eine Lok des Transrapids, aber leider kann man nirgends reingucken und so bleibt es eine große weiße 'Black Box'.

An der Kasse holte ich mir mal wieder meinen Studentenrabatt, wie immer ohne meinen Studentenausweis vorzeigen zu müssen.2 Die Ausstellungsstücke im Museum lassen dann das Herz jedes Ingenieurs höher schlagen - Deutsche Technik in jedem Winkel3. Darunter sind die verschiedensten Erfindungen: Gas-Chromatografen, Fischer-Dübel, Ultraschallgeräte, Atomuhren, Satelliten, Elektronenbeschleuniger, Solarzellen, Airbags, Kameras, Nierensteinzertrümmerer4, Computer, Panzerabwehrwaffen und und und...
Leider waren die meisten Exponate hinter Glas oder nicht wirklich fotogen, aber für Fans der Ohlhoff'schen Mathevorlesung habe ich die aufgehängte Kapsel des Bremer Fallturms geknipst.

Desweiteren gab es allerhand Informationen zur Deutsch-Deutschen Zusammenarbeit, bzw. die Nicht-Zusammenarbeit. Noch Tage (oder Wochen, weiß ich nicht mehr genau) nach dem Mauerfall dachten die Forscher in der antarktischen DDR-Forschungsstation an eine Stasi-Ente und verweigerten die Zusammenarbeit mit den BRD-Forschern.

Der kleine Spaziergang hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich danke allen die abgestimmt haben.

1Und das trotz meines strammen Schrittes meiner zügigen Geschwindigkeit.
2Anscheinend sehe ich so studentisch aus, das man mir das ohne einen Nachweis abkauft.
3Mal abgesehen von den Sony-Kopfhörern an den Audio-Stationen...
4Von dem waren heute leider nur die Abdrücke im Teppich zu sehen.

02.10.2007

Irgendwelche Vorschläge?

Das ist jetzt zwar nen bisschen kurzfristig, aber ich versuchs einfach mal.

Morgen werde ich dann gegen 13 Uhr zu der Kulturstätte aufbrechen, die die meisten Stimmen eingeheimst hat. Und sofern man Fotos machen darf, werde ich diese dann auch hier posten. Ich hoffe der Gewinner ist morgen wegen dem Feiertag nicht geschlossen...

28.09.2007

Will it blend?

Das Chuck Norris übermenschliche Fähigkeiten besitzt und sogar 20% auf Tiernahrung bekommt ist ja schon altbekannt, aber das sogar seine Action-Figur den Mixer überlebt und dabei die bösen Jungs verdrischt ist neu:


Die nerdkolumne berichtete übrigens schon vor längerer Zeit über Blendtec.

Danke, kein Bedarf!

Klopf, Klopf - Ein junger Mann, schwarze Hose, weißes Hemd, großer Rucksack, steht vor meiner Tür. Als er anfängt zu reden verstehe ich kein Wort, erst nach ein paar Worten haben sich meine Ohren an seinen amerikanischen Akzent gewöhnt. Er komme von der Kirche Jesu Christi, wolle mir nen wichtiges Buch schenken. Ich winke ab und untermauere diese Entscheidung mit der Aussage, ich sei ein ernsthafter Wissenschaftler und daher überzeugter Atheist. Er versucht mit einer billigen Masche dem Gespräch eine positive Wendung zu geben, aber er scheitert kläglich, da ich ihm seine Geschichte, er wäre auch mal so gewesen, bis er mit 17 Jahren dann wissen wollte woran er glauben sollte1 nicht abkaufe.

Aber ich muss zugeben, das jemand der mich an der Tür (oder am Telefon) von etwas überzeugen möchte2, es sehr schwer hat.

1wie Paradox, im Glauben geht es nicht um Wissen, deswegen heißt das doch auch so
2sei es eine Glaubensrichtung, ein DSL-Anschluss, ein Zeitungsabo, ein Mobilfunkvertrag, ein Staubsauger, eine politische Meinung, ein Preisausschreiben oder eine Unterschriftenaktion

25.09.2007

Kaum zu glauben aber wahr

Es gibt auch nette Leute in diesem Wohnheim. Ich habe mich grade sehr nett mit einer Mitbewohnerin 2 Türen weiter unterhalten. Sehr erfreut hat mich auch, dass sie sich nicht mit "Willkommen in der Hölle" verabschiedet hat.

24.09.2007

Bilanz: Die S-Bahn

Trotz der relativ gleichen Einwohnerzahl gibt es doch ein paar kleine Unterschiede zwischen Bielefeld und Bonn. Dieses Mal: S-Bahn
  • Der Ausstieg in den Bonner S-Bahnen ist meistens rechts.
  • Es gibt in Bonn U-Bahn-Haltestellen an denen die U-Bahnen die Treppen ausklappen müssen.
  • In Bonner U-Bahnen gibt es Ticketautomaten, die entwertete Tickets ausstellen.
  • Auch im Tunnel hat man guten Handy-Empfang. (Besonders im Bereich der Telekom-Haltestellen)
  • In Bonner U-Bahnen gibt es ein Hinweiszeichen, welches seinen Sinn sich mir noch nicht erschlossen hat. Vielleicht wisst ihr ja was das bedeuten soll?

18.09.2007

mit scharf?

Ich habe soeben zum ersten mal den Satz1 "mit scharf?" von einem Dönerbudenbesitzer gehört. Bisher hörte ich nur "mit Salat?" oder "mit Zwiebeln?", welche wenigstens vollständige Satzglieder darstellen die, man nur mit ein paar anderen Satzgliedern verbinden muss um einen grammatikalisch korrekten Satz zu bekommen2. Mit "mit scharf?" hingegen ,ist es nicht so einfach einen Satz zu bauen, der der deutschen Grammatik genügt, da 'scharf' kein vollständiges Objekt bildet, sondern lediglich ein Attribut eines Objektes ist. Mit dem Wortstamm 'scharf' lassen sich lediglich Objekte im Plusquamperfekt bilden.3 Erst mit der Verwendung von Artikeln oder Affixen kann das Objekt(! nicht den Satz) in einen anderen Tempus wechseln.4

Achja, war nicht nur mit scharf, sondern auch mit lecker.

1 eigentlich das unvollständige Satzfragment.
2z.B. "Möchten sie ihren Döner mit Salat?" oder "Ich mag Bratkartoffeln mit Zwiebeln."
3z.B. "Ich traf einen Ritter mit scharf geschliffenem Schwert"
4z.B. "Colin McRae fuhr auf der Straße mit den scharfen Kurven" oder "Der Koch würzt die Suppe mit scharfem Pfeffer."

PS: Falls ich hier totalen Müll erzählt hab, lasse ich mich in den Kommentaren gerne davon überzeugen...

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16.09.2007

Eigentlich sollten hier Fotos sein

Ja, eigentlich hatte ich mir vorgenommen viele Fotos vom Haus der Geschichte zu machen und diese hier zu posten, denn die Ausstellung ist wirklich gut. Ging aber nicht, Kameras sind nicht erlaubt und in jeder Ecke stehen Museumsangestellte die eine Übertretung dieses Verbotes unmöglich machen.
Nichtsdestotrotz lohnt ein Besuch des Museums, denn die Geschichte Deutschlands von Kriegsende bis heute ist wirklich gut aufbereitet und füllt das Museum bis zum Ausgang. (Was machen die bloß wenn es mit Deutschland noch ein paar Jahre weitergeht?)
Die Ausstellung ist außerdem so umfangreich das man sie mehrmals besuchen muss, damit man alles gesehen hat. Vor allem der Museumsgarten und die RAF-Kammer sind gut versteckt, aber auch einige Texttafeln sind nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich. Würde der Besuch etwas kosten, könnte man glatt Absicht unterstellen.

Vielleicht hab ich im nächsten Museum ja mehr Glück mit den Fotos...

Was ist grün und stinkt nach Fisch?

Die Gemeinschaftsküche auf meiner Etage! Und damit auch das ganze Stockwerk...
Naja, wenigstens ist das ein bisschen Abwechslung von dem Tabakrauch, der regelmäßig von meinem Nachbarn verbreitet wird.

14.09.2007

Fuß kaputt

Ich habs mal wieder geschafft. Irgendwie hab ich meinen linken Fuß geschrotet.1 Der Arzt konnte auch noch nix genaues sagen, aber er hatte (so kam es mir zumindest vor) Spaß daran, mir mehrfach auf den angeschwollenen Fuß zu drücken.2
Naja, wenigstens ist hier Infrastrukturmäßig alles auch humpelnd zu erreichen.

1Fragt mich nicht wie? Ich hab keine Ahnung.
2*drück* "Ja, da tut's weh" - *drückdrück* "Ja genau da!" - *drück* "mmmh" - *drück*

10.09.2007

Verzweiflungstat

Im Supermarkt gibt es kein Herforder Pils. Deswegen habe ich diese formschönen Dosen gekauft.

Ich hab auch noch richtiges Bier in Form von einem Sixpack Veltins gekauft, aber das muss erst noch auf die richtige Temperatur gebracht werden.

Update:
Das Grüne ist für ein Bier-Mischgetränk ganz ok, aber das Rote hat nicht umsonst diese Farbe. Widerlich.

09.09.2007

Autsch!

So ein Lattenrost ist ganz schön gefährlich. Aus irgendeinem Grund war eine Leiste am Fußende nicht mehr in seinen Halterungen. Stattdessen steckte es, mit einer ziemlich starken Krümmung zwischen den seitlichen Auflagen. Da ich diesen Zustand nicht so belassen wollte, machte ich mich daran, die Leiste aus seiner misslichen Lage zu befreien. Leider hat so eine Leiste ein gutes Erinnerungsvermögen und eine starke Federkraft.
Sobald ich nämlich die Spannung, unter der die Leiste stand, auf Null reduziert hatte, schnellte die Leiste mit ordentlich Schmackes an meinen Daumen.

Wie sich die Leiste überhaupt in diese Position bringen konnte ist mir unbekannt, vielleicht hat ja der Bewohner vor mir, solch ein Seemannsgarn erzählt, das sich die Balken gebogen haben.

Der Daumen ist noch leicht druckempfindlich, aber ich denke, das er spätestens Übermorgen1 wieder voll einsatzbereit ist.

1Wenn nicht schon in zwei Tagen...

08.09.2007

Arithmeum

Heute habe ich die Gunst der Stunde genutzt und einen kleinen Ausflug ins Arithmeum gemacht. Dort werden auf 5 Etagen die verschiedensten Rechenmaschinen ausgestellt, teilweise sogar zum selber ausprobieren. Bei jeder CIY1-Rechenmaschine liegt auch ein kleines Heft, welches die Funktionsweise erklärt und Anleitungen zum Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren2 enthält. Außerdem findet sich zu fast jedem Exponat eine Erklärung wer es wann und in welchem Auftrag hergestellt und von wem er dabei was abgeguckt hat. Leider lesen sich diese Texte spätestens auf der dritten Etage nicht mehr sehr gut, so dass man die späteren Ausstellungsstücke nur noch überfliegt3.
Es wird so gut wie kein mathematisches Wissen vorausgesetzt, aber auch garnicht vermittelt und spätestens wenn man in der Abteilung "rechnen heute" angekommen ist, versteht der Ottonormalsterbliche nur noch Bahnhof. Dort wird nämlich komplett auf die Erklärung der Funktionsweise der elektrischen Rechenmaschinen verzichtet und nur noch präsentiert, während vorher fast jede Änderung einer Walze oder eines Sprossenrades bei den mechanischen Rechenknechten dokumentiert ist.
Nichtsdestotrotz gibt es ein paar nennenswerte Exponate im Arithmeum:
Interessante Kombination von Rechnern


Ein Kernspeicher mit unbekannter Kapazität


Dieser Affe kann zwei Zahlen multiplizieren - 19,50€ im Museumsshop

Alles in allem war es ein unterhaltsamer Museumsbesuch und für 2,-€ sehr günstig.

1Calculate it yourself.
2Natürlich nur wenn die jeweilige Rechenart von der Maschine unterstützt wird.
3Vor allem weil sich die industriell gefertigten Rechenmaschinen äußerlich kaum noch voneinander unterscheiden.

05.09.2007

Stein-Schläfer

Yeah! Ein Rare-Item! Und das obwohl ich erst seit 3 Tagen im neuen Level unterwegs bin.
Wer errät, welches Spiel als Inspiration diente, darf gerne darauf schlafen...

03.09.2007

Willkommen in der Hölle

Gerade noch ne Tasse Milch aus der Gemeinschaftsküche geholt. Dort kochte ein anderer Bewohner grade sein Abendessen. Es ergab sich folgendes Gespräch:

Ich: n'Abend!
Er: Abend!
- kurze Pause -
Er: neu hier?
Ich: Ja, seit heute.
Er: Merkt man, die anderen grüßen nicht. Ich bin seit April hier.
Ich: Aha.
Er(freundlich): Willkommen in der Hölle.
Ich(perplex): Danke.

Ich hoffe er hat nur einen sehr eigenwilligen Humor...

Angekommen

Das Zimmer ist bezogen, der Internetzugang eingerichtet und auch schon der erste Stadtbummel ist erledigt. Bei dem Bummel hab ich mir übrigens ein bisschen Zimmerdeko zugelegt.
Der hat auch schon seinen Platz in dem noch recht spärlich befüllten Wandregal gefunden.
Ganz anders sieht es da schon auf dem Schreibtisch1 aus.
Morgen gibt's dann erste Fotos von außerhalb des Zimmers...

1Was hätte ich bloß mit 'nem Röhrenmonitor gemacht?!?


01.09.2007

Brötchentütenproblem

In welche Tonne kommt die Brötchentüte?
Diese Frage, die mich stark an Otto - Der Außerfriesische erinnert1, soll nun von Michael Uechtritz, einem Honorarprofessor an der Uni Stuttgart gelöst werden und zwar im Auftrag der Bundesregierung. Denn welche Möglichkeiten gibt es denn für Brötchentüten entsorgt zu werden? Da wäre die nahe liegende Papiertonne, von deren Benutzung aber abzusehen ist, sobald die Brötchentüte von dem innenbefindlichen Nahrungsmittelverbund2 verunreinigt worden ist und somit dem Restmüll hinzuzuführen ist.
Eine zweite Möglichkeit wäre der Gelbe Sack, da eine Brötchentüte im Allgemeinen als Verpackung dient, aber in den Gelben Sack kommt nur Verpackungsmüll Verpackungen, deren Hersteller eine Lizenzgebühr an das DSD gezahlt haben.
Die dritte Möglichkeit wäre die Biotonne, da Brötchentüten in der Regel aus dünnem Papier bestehen und somit problemlos von der Natur verwertet werden kann, es sei denn, die Brötchentüte wurde zum Zweck einer Werbemaßnahme mit naturunverträglichen Farbstoffen bedruckt oder beinhaltet andere nicht natürlich abbaubare Stoffe.3

Mein Gott, bin ich froh mich nicht mit dieser Frage rumschlagen zu müssen. Wenigstens wird die Frage von einem Professor gelöst und nicht von einer EU-Kommission, denn sonst wäre dann geregelt, was mit Brötchentüten passiert, die von einem drogenabhängigen Knasti zusammengeklebt worden sind, wie lang die Brötchentütenklebefalz sein darf und ob rauchende Brötchentütenbesitzer die Brötchentüte in einer Nichtrauchertonne entsorgen dürfen, nur nicht wohin man seine Brötchentüte entsorgen soll.

1Mülltrennung eines Teebeutels
2z.B. ein fettiges Wurstbrötchen oder ein Erdbeermarmeladebrot mit Honig.
3z.B. eine Baguettetüte mit einem Klarsichtfolienstreifen am Rand.

Quelle: Link

3 für 5

Heute morgen SPAM Post von der NW bekommen. Sie hätten ein tolles Angebot für mich, da ich mich doch bei denen registriert hab um die Online-News zu lesen, dachten Sie, ich hätte vielleicht Interesse an der gedruckten Ausgabe.

Mit 3 sind Wochen, mit 5 sind € gemeint. Aber die Formulierung "3 für 5" impliziert erstmal, man bekommt etwas mit der Wertigkeit 3, gibt aber etwas in der Wertigkeit 5 her, was in der Regel eine schlechte Idee ist.

Ich jedenfalls werde keine gedruckte Zeitung abonnieren. Was ich abonnieren würde, wäre ein RSS-Feed, aber die NW-Seite stellt ja nur einen doofen Newsletter zur Verfügung (extrem Web 1.0).

Nomi, Lana und Lili

Nomi, Lana und Lili haben mehrere Sachen gemeinsam. Sie alle haben Vornamen mit 4 Buchstaben1, Sie wohnen in einer WG und Sie erzählen sich jeden Sonntag um 12:00 mit wem Sie in der letzten Woche geknattert haben. Das Fatale daran ist, sie nehmen sich dabei auf und laden das 10-minütige Resultat bei einem deutschen Videohoster hoch.

Ab und zu sind auch einige <gänsefüßchengeste>Promis</gänsefüßchengeste> zu Gast. Wobei diese eher unspektakulär gehalten sind, da kein Geknattere drin vorkommt.
Die Folge Sex mit dem Ex? überschneidet sich thematisch ein wenig mit BÄMBÄBÄM.

1Die Vornamen folgen sogar einem Muster : <konsonant> <vokal> <konsonant> <vokal>

29.08.2007

Kausalitätskette

Irgendwo in meinem Zimmer muss sich eine Tennisballgroße Stechmücke aufhalten. So groß müsste die Mücke jedenfalls sein, der Anzahl meiner Stichwunden nach. Gestern Abend war ich schon fast soweit die katholische Kirche wegen Körperverletzung zu verklagen. Immerhin hat Noah die Stechmücken mit auf seine Arche genommen, wohl wissend, dass diese sich in Folge der Flut übermäßig vermehren würden und dadurch einen unnatürlichen evolutionären Vorteil gegenüber den anderen Rassen haben würde.

Wer noch mehr Gründe oder Straftaten in dieser Kausalitätskette sieht (Ich denke da vor allem an die Rechtskunde- und King of Queens-Leute), kann sich gerne in den Kommentaren äußern.

25.08.2007

Stickware, die

~ oder auch Portable Software bezeichnet Software die ohne Installation lauffähig ist und keine bis wenig Spuren auf dem Wirtsystem hinterlässt. Das häufigste Szenario für ~ ist ein Einsatz von einem USB-Stick aus, daher auch der Begriff ~. Allerdings ist ein Einsatz von jedem beliebigen Wechseldatenträger möglich.
Mittlerweile gibt es schon ~ für verschiedenste Anforderungen, darunter sind Browser, Instant Messenger, E-Mail-Client, Bild- und Textverarbeitung, etc.1

Ich habe gestern meinen Stick mit portabler Software beladen, da Ich demnächst regelmäßig zwischen Heim- und Firmen-PC wechseln werde und ich keine Lust habe, Web-Interfaces zu nutzen oder Synchronisierungsarien mitzumachen.


Links für Interessierte:
Wikipedia-Artikel über Stickware
Stickware-Suite, besonders geeignet für Anfänger
Alternatives Startmenü für portable Software
Jede Menge portabler Software


1Kurze Zusammenfassung des Wiki-Artikels

23.08.2007

Kleine Frage - Große Wirkung

"Wir brauchen mal wieder Gelbe Säcke. Wo könnte man die denn mal wegholen?" - Diese verhängnisvolle Frage stellte mein Vater heute morgen. Kurze Zeit später wurde der Wertstoffhof an der Engerschen Straße als beste Möglichkeit ausgemacht. Aber warum sollte man da nur was abholen, wenn doch da die Möglichkeit besteht auch etwas abzuladen.
Nach kurzem Suchen wurde dann auch das ein oder andere "Schätzchen" ausgegraben. Darunter zwei alte kaputte Röhrenmonitor, zwei alte kaputte Autoradios, ein altes Faxgerät, das alte Oszilloskop, welches mein Vater noch selbst zusammengebastelt hat1 und ein alter CD-Player für unterwegs.


Dem geneigten Bildbetrachter wird der Schnäppchenpreis ins Auge gesprungen sein - Schlappe 198,- DM kostete das Teil. Das war Damals™ viel Geld...

1Auch wenn's schwerfällt so etwas wegzuschmeißen, aber wenn man etwas seit zwei Wohnungsänderungen nicht mehr benutzt hat, geschweige denn vom Fleck bewegt, dann muss das weg...

20.08.2007

Aus aktuellem Anlass

Der Marlboro-Mann hat nen neuen Job - er singt in der New Yorker Rush Hour:

15.08.2007

D > C

Ha! Endlich geht das vorran mit dem Projekt für "Grafische Datenverarbeitung". Kaum nimmt man mal ne anständige Programmiersprache samt Entwicklungsumgebung statt so einer Guerilla-Sprache1, kommt Leben in die Bude. Das Projekt soll eine Art Benchmark werden, mit dem man verschiedene Methoden zur Darstellung von gleichartigen Objekten vergleichen kann. Noch befindet sich alles im Alpha-Stadium aber man kann schon ein bisschen mit rumspielen und semi-amateur-haftes Computer-Generated-Art erstellen:
Das Ganze kann man sich hier runterladen, aber Achtung: für Alpha-Versionen übernehme ich keine Verantwortung!

Erklärung des Titels:
Delphi ist besser als C (da kann sich das doofe C noch so viele Plusses dranmachen...)

1Guerilla- oder Gorilla- ... beides passt....

Update: Ebend noch ein schickes Bild gemacht:

13.08.2007

Stimmungsdiagramm

Das ist mein heutiger Stimmungsverlauf. Von 'Aufgewacht' bis 'Diagramm erstellt'. Dazwischen ist so einiges passiert:
Eigentlich ist sogar noch mehr passiert - vielleicht mach ich morgen nochmal nen Update wenn ich nicht mehr so müde bin... ;-)

09.08.2007

Tannenbusch I

Heute kam endlich mein Ferienmietvertrag an. Das Wohnheim liegt (natürlich) genau an dem Ende von Bonn, an dem mein Arbeitgeber NICHT ist. Aber den öffentlichen Verkehrsmitteln sei Dank, brauch' ich nur 'ne halbe Stunde für den Weg1.
Bevor das Praxissemester dann aber richtig losgehen kann, müssen noch ein paar Dinge erledigt werden (ungeordnet):
GD-Projekt anfangen, CCNA-Case Study, CCNA-Skills Test, mit Freundin essen gehen, CCNA-Final Exam, Umzug planen, Umzug durchführen, Pilot werden, Internetanschluss regeln, Mietvertrag unterschreiben, Miete überweisen, Kaution überweisen, Immatrikulationbescheinigung an Vermieter schicken, in Pornofilm mitspielen, Passfoto an Vermieter schicken, mit Rollenspielcharakter einen Level aufsteigen, South-Park-Poster abholen, HomeZone umstellen, Einwohnermeldeamt besuchen, Firewall installieren, Weltherrschafft an mich reißen, für Prüfungen anmelden, etc.2

Hier noch ein Link zu meinem (vorraussichtlichen) Wohnheim: Tannenbusch I
Direktlink funktioniert nicht... also man surfe nach www.studentenwerk-bonn.de - klicke oben auf Wohnen - dann links auf Wohnanlagen - und schließlich in der liste auf Tannenbusch I.



1laut Online-Fahrplanauskunft
2Naja, das ein oder andere kann vielleicht noch warten...

08.08.2007

Here's Johnny

Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen. Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen. Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen. Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen. Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen. Immer nur arbeiten und niemals spielen macht aus Gloegg einen stumpfen Jungen.

Heute hab ich nur stupide (aber notwendige) Arbeiten vollbracht.

07.08.2007

EasyBlog

Ich entwickle momentan ein kleines Programm, welches mir (und evtl. auch anderen) dabei helfen soll, BlogPosts zu erstellen. Grund dafür ist, dass das Webinterface von Blogger mir etwas zu beschränkt in seinen Möglichkeiten ist und ausserdem lässt der erzeugte HTML-Code auch zu wünschen übrig. Jedesmal wenn ich einen Post etwas individualisieren will (Hintergrundfarbe, Tabellen, etc.) muss ich mich durch den erzeugten HTML-Code wühlen und gleichzeitig bei de.selfhtml.org Attribute und CSS-Eigenschaften nachgucken und ausprobieren. Deshalb arbeite ich momentan an EasyBlog1. Hier ein Screenshot2:
Da es zuviele Bloghoster und Blogsoftware gibt, erzeugt das Programm den HTML-Code, welchen man dann per Copy & Paste, wie gewohnt über das Webformular postet.

Leider kann ich noch keinen Download anbieten, denn es sind noch nicht alle Fehler rausprogrammiert. Der Vorteil aber ist, das ihr noch Ideen/Wünsche bekanntgeben könnt, die ich dann (evtl.) integrieren werde.

1Ich hoffe der Name ist noch nicht geschützt. (Die suche bei Google ergab zwar treffer, aber keine mit ™ oder ®)
2
Ob das wenns fertig ist immer noch so aussieht ist nicht sicher...

04.08.2007

VIP-Elefant

Gestern Abend war ich endlich als VIP in einem Club. Dem Elephant-Club in Bielefeld. Leider wurde dem DJ/Veranstalter, auf dessen persönliche Einladung ich dort war1, die Möglichkeit versagt in der Lounge aufzulegen. Stattdessen mussten wir2 uns zu dem gewöhnlichen Fussvolk in den Club gesellen. War aber auch gut, da war wenigstens die Theke auf3. Alles in allem war es ein unterhaltsamer Abend.

Der Abend nochmal in Stichsätzen:
  • Ankunft verzögerte sich um 30 min. Der doofe Busfahrer hat mich einfach übersehen *grml*
  • Im Club auf Campari-Werbe-Aktion reingefallen (wer trinkt denn sowas???)
  • In Lounge VIP-mäßig rumgehangen
  • Von Lounge in Club gewechselt
  • Viele bekannte Gesichter getroffen (war ja fast ein kleines Abituriententreffen)
  • VIP-mäßig mit der Musik4 mitgewippt
  • für große Elefant -en / -innen gewesen (so steht das jedenfalls an den WC-Türen)
  • beim DJ/Veranstalter für den netten Abend bedankt
  • vom DJ/Veranstalter Einladung für nächste Party bekommen
  • Jacke geholt - Weizen bezahlt - Nachtbus genommen
1Ja, man muss nur die richtigen Leute kennen
2Die anderen VIPs und Ich
3Auch wenn das Weizen da 5,-€ kostet. Unverschämtheit!
4Stiftung Beschallungstest: sehr gut - elektronische Musik vom Feinsten